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Reportagen Live: Andreas Wenderoth

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Reportagen Live - Andreas Wenderoth

Melden Sie sich hier an: https://us02web.zoom.us/webinar/register/9516511469058/WN_JNCFZ_JORhaILX6aUUuQXw

Wenn Sie die Live-Übersetzung nutzen möchten, empfehlen wir die Teilnahme über Laptop bzw. Computer und stellen Sie sicher, dass Ihre Zoom-Version auf neustem Stand ist.

Die Reportage, um die es in dieser Veranstaltung geht, finden Sie hier zum Nachhören. Wenn Sie die Reportage lieber lesen möchten, folgen Sie diesem Link.

Weltgeschehen im Kleinformat

In Zusammenarbeit mit REPORTAGEN – Das unabhängige Magazin für erzählte Gegenwart

Vier unvergessliche Geschichten – allesamt wahr. Seit über zehn Jahren schickt das Magazin REPORTAGEN die besten Reporterinnen auf Reisen rund um den Globus, um Geschichten zu entdecken und aufzuschreiben, die unseren Blick auf die Gegenwart verändern. Vier von ihnen lesen bei den Ruhrfestspielen live auf der Bühne und im Livestream im Digitalen Ruhrfestspielhaus aus ihren Texten und berichten über ihr Leben als Geschichten sucherinnen. Werfen Sie mit uns zusammen einen Blick in die Welt.

Andreas Wenderoth „Dr. Groß, der Übermensch“

Peter Groß stammt aus großbürgerlichen Verhältnissen. Promotion in Philosophie, Essays über Nietzsche. Bis er eines Tages eine Etage im Haus der Eltern komplett zerstört – und anfängt, sich für Friedrich Nietzsche zu halten. Auch andere Persönlichkeiten der Weltgeschichte nisten sich in seinem Kopf ein: Jesus, Beethoven, Stalin. Er sieht sich als Staatspräsident oder Weltherrscher. Es dauert Jahrzehnte, bis Groß einen Psychiater findet, der ihn wieder ins Gleichgewicht bringt. Und eine liebevolle Pflegerin, die Stalin aus dem Fenster schmeißt, wenn dieser doch noch mal vorbeischaut. Der Autor Andreas Wenderoth reduziert Groß nicht auf seine Schicksalsschläge und Psychosen: Groß sei jemand, der einem zeigen könne, dass man die Welt auch aus einer ganz anderen Sicht als aus der eigenen betrachten könne. Für sein eindringliches Portrait hat Andreas Wenderoth den Herbert- Riehl-Heyse-Preis 2021 erhalten.

Moderation: Dmitrij Gawrisch