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Care Affair

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von FRAUEN und FIKTION

„Care Affair“ lädt ein zu einem glamourösen Abend der Sorgetragenden. Ausgehend von Gesprächen mit Menschen, die professionell und/oder privat Sorgearbeit leisten, rückt das Performancekollektiv FRAUEN und FIKTION alternative und ungewöhnliche Erzählungen von Sorgetragenden in den Fokus. Warum ist Fürsorge traditionellerweise an den biologisch gebärfähigen Körper gebunden? Ist die Betreuung der eigenen Kinder oder Angehörigen Arbeits- oder Freizeit? Und wie sieht Anerkennung von Care-Arbeit jenseits von Respektbekundungen aus?

Verbunden mit farbenfrohen Kostümen und mitreißenden Sounds hinterfragt diese bilderstarke und kluge Inszenierung vermeintliche Selbstverständlichkeiten und klassische Geschlechterrollen. „Care Affair“ ist politisch hochaktuelles Theater, nicht erst seit der Corona-Pandemie. Aber in der Krise hat sich einmal mehr gezeigt, dass Care-Arbeit harte Arbeit ist, die für eine Gesellschaft von essentieller Bedeutung ist – und wie dringend eine Aufwertung, faire Entlohnung und bessere Arbeitsbedingungen notwendig sind.

FRAUEN und FIKTION ist ein 2014 gegründetes, interdisziplinäres Kollektiv von vier Künstler*innen. In ihren auf Recherchearbeit basierenden Performances forschen sie schwerpunktmäßig zu Gedankenexperimenten über Geschlechterrollen. Mithilfe wechselnder Mitstreiter*innen suchen sie in ihren Arbeiten dabei immer wieder nach neuen und inspirierenden Erzählweisen für ihre Themen.

„Eines der klügsten, vielstimmigsten, ästhetisch konsequentesten Stücke, das die Off-Szene aktuell zu bieten hat.“ Hamburger Abendblatt

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